Reiseakte | INSEL Madeira
Madeira Reiseführer
Inhaltsverzeichnis
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akten-Notiz
Madeira wirkt auf der Karte erstmal ziemlich klein. Unterschätzt die Fahrzeiten aber nicht. Durch die Berge, Tunnel und teilweise kurvigen Straßen dauert vieles länger als gedacht. Plant deshalb lieber etwas weniger für einen Tag ein und lasst noch ein bisschen Platz für spontane Stopps an Aussichtspunkten.

Madeira – Auf einen Blick
Reisedauer: 7 bis 10 Tage sind ideal
Damit habt ihr genug Zeit für Wanderungen, Funchal, verschiedene Küstenorte und auch ein paar entspannte Stunden am Meer. Madeira lässt sich zwar auch in weniger Tagen bereisen, aber wir finden, dass man der Insel ruhig etwas mehr Zeit geben sollte.
Reisezeit: Das ganze Jahr
Madeira hat ein angenehm mildes Klima und eignet sich deshalb fast zu jeder Jahreszeit für eine Reise. Für Wanderungen gefallen uns Frühling und Herbst besonders gut, für Sonne und Baden eher die Sommermonate. Auch der Dezember hat mit Funchals Weihnachtsbeleuchtung und der besonderen Stimmung seinen ganz eigenen Reiz.
Flugzeit: ca. 4 bis 5 Stunden
Von Deutschland aus ist Madeira überraschend schnell erreicht. Je nach Abflughafen sitzt ihr ungefähr vier bis fünf Stunden im Flugzeug und landet trotzdem in einer Landschaft, die sich deutlich weiter weg anfühlt. Bitte beachtet den etwas speziellen Flughafen auf Madeira
Landschaft: Grün abwechslungsreich
Madeira ist landschaftlich extrem vielseitig. Innerhalb kurzer Zeit wechselt die Kulisse von grünen Bergen zu schroffen Küsten, kleinen Orten und schwarzen Stränden. Genau diese Abwechslung macht die Insel für uns so besonders
Gerne merken:
Lasst euch auf Madeira niemals vom Wetter an eurer Unterkunft abschrecken. Während es in den Bergen oder im Norden regnet und bewölkt ist, kann 20 oder 30 Minuten weiter auf der Südseite die Sonne scheinen. Manchmal lohnt es sich wirklich, einfach ins Auto zu steigen und dem schlechten Wetter davonzufahren …
Haltet auf jeden Fall öfter an und genießt einfach die Aussicht. An vielen Aussichtspunkten gibt es Bänke, die sich perfekt für ein kleines Picknick eignen.
Madeira: Kurz vorgestellt
Madeira ist für mich eines dieser Reiseziele, bei denen man eigentlich schon nach kurzer Zeit versteht, warum so viele Menschen immer wieder dorthin zurückkehren.
Die Insel ist traumhaft schön und trotzdem in vergleichsweise kurzer Zeit zu erreichen. Besonders angenehm finde ich das Klima. Auf Madeira ist es eigentlich das ganze Jahr über mild und man kann die Insel dadurch fast zu jeder Jahreszeit besuchen. Dazu kommt, dass man gefühlt von überall einen tollen Blick auf das Meer hat.

Madeira wird gerne als das „Hawaii Europas“ bezeichnet. Ich verstehe auf jeden Fall, woher dieser Vergleich kommt. Trotzdem finde ich persönlich, dass man Madeira eigentlich mit nichts so richtig vergleichen kann.
Diese extrem steilen Felswände direkt am Meer, die kleinen teilweise schwarzen Sandstrände, die grünen Berge und die vielen kleinen Straßen, die sich quer über die Insel schlängeln, machen Madeira einfach einzigartig. Dazu kommt, dass man gefühlt hinter jeder Kurve wieder eine komplett neue Landschaft vor sich hat.
Wer gerne etwas unternimmt, kommt auf Madeira ebenfalls voll auf seine Kosten. Es gibt unzählige spannende Wanderwege, tolle Aussichtspunkte und wunderschöne Strände. Man kann morgens noch durch die Berge wandern und wenige Stunden später entspannt am Meer sitzen.
Was mir ebenfalls sehr positiv aufgefallen ist, sind die Menschen auf Madeira. Wir haben die Einheimischen als sehr freundlich und entspannt kennengelernt. Dazu kommt wirklich gutes Essen und natürlich jede Menge frischer Fisch.
Madeira ist für mich deshalb die perfekte Mischung aus Aktivurlaub, Entspannung und Natur. Die Insel fühlt sich nicht wie ein klassisches Badeziel und auch nicht wie eine typische Wanderinsel an. Sie ist irgendwie von allem etwas … aber trotzdem ganz für sich.
Für wen geeignet?
Madeira ist vor allem dann das richtige Reiseziel für euch, wenn ihr im Urlaub gerne etwas erlebt und trotzdem nicht auf entspannte Momente verzichten möchtet. Die Insel ist unglaublich abwechslungsreich: wandern, kleine Orte entdecken, gutes Essen, Aussichtspunkte, Meer und zwischendurch einfach mal irgendwo sitzen und die Landschaft genießen. Dabei fühlt sich Madeira nie so an, als müsstet ihr euch für nur eine Art von Urlaub entscheiden. Genau diese Mischung aus Aktivität, Natur und Erholung macht die Insel für uns so besonders
Aktive & Wanderer
Madeira ist wie gemacht für alle, die nicht jeden Tag nur am Strand liegen möchten. Es gibt unzählige Wanderwege, Levadas, Aussichtspunkte und kleine Orte zu entdecken. Gefühlt wartet hinter jeder Kurve schon das nächste Highlight.
Paare
Für uns eignet sich Madeira auch richtig gut als Paar-Reiseziel. Morgens gemeinsam wandern, nachmittags ans Meer und abends irgendwo gemütlich essen gehen. Genau diese Mischung macht die Insel so angenehm abwechslungsreich.
Naturfans
Wer Natur liebt, wird sich auf Madeira wahrscheinlich ziemlich schnell wohlfühlen. Steile Felsküsten, grüne Berge, Wasserfälle, Wälder und der Atlantik liegen teilweise nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Gerade diese Vielfalt hat uns besonders beeindruckt.
Unser Reisegefühl
So haben wir das Reiseziel während unserer Reise wahrgenommen
Ruhig
Lebhaft
Ursprünglich
Touristisch
Entpsannt
Abentuerlich
Günstig
Teuer
Beste Reisezeit für Madeira
Unsere Empfehlung:
Mai – Juni
September – Oktober
Dezember
Wetter:
Ganzjährig mild, im Winter wechselhafter.
Baden:
Besonders angenehm von Juni bis Oktober
Wandern:
Frühling und Herbst sind meist ideal
Hauptsaison:
Juli und August sind deutlich voller
Die Beste Reisezeit für die Insel Madeira
Die perfekte Reisezeit für Madeira gibt es eigentlich nicht. Die Insel kann man das ganze Jahr über bereisen. Es kommt eher darauf an, was man machen möchte.
Mein Favorit ist der Mai. Die Temperaturen sind angenehm, es regnet wenig und vor allem blüht zu dieser Zeit gefühlt die ganze Insel. Zum Wandern und Erkunden ist das für mich nahezu perfekt.
Wer hauptsächlich schwimmen und Sonne genießen möchte, sollte eher im Juli oder August reisen. Besonders der August ist schön warm, sehr trocken und auch das Meer hat angenehme Temperaturen.
Für Weihnachtsfans ist dagegen der Dezember ein Traum. Funchal wird mit über einer Million Lichtern geschmückt und dazu kommt ein schöner Weihnachtsmarkt mitten in der Stadt. Mit etwa 17 bis 22 °C kann man tagsüber trotzdem noch sehr angenehm die Insel erkunden.
Kurz gesagt: Mai zum Wandern, August zum Baden und Dezember für Weihnachtsstimmung.

Wie viele Tage für Madeira
Wie lange ihr für Madeira einplanen solltet, hängt natürlich davon ab, wie viel ihr sehen möchtet. Für die meisten Reisen finden wir 7 bis 10 Tage ideal. Natürlich sagen wir mittlerweile bei Madeira: Länger geht immer
4-5 Tage
Für einen Kurztrip:
Die wichtigsten Highlights sind machbar, aber ihr müsst deutlich stärker auswählen.
7-10 Tage
UNSERE EMPFEHLUNG:
Genug Zeit für verschiedene Regionen, Wanderungen, Strände und auch etwas Ruhe.
12-14 Tage
Für entspanntes Reisen:
Ideal, wenn ihr langsamer reisen und auch weniger bekannte Ecken entdecken möchtet.
Highlights auf Madeira
01
Pico do Arieiro
Der Pico do Arieiro gehört für uns zu den Orten, die man auf Madeira mindestens einmal gesehen haben sollte. Schon die Fahrt nach oben ist beeindruckend und oben angekommen wartet eine Landschaft, die teilweise fast unwirklich wirkt. Besonders schön ist es, wenn die Wolken unter euch liegen und nur die Bergspitzen herausragen. Selbst wenn ihr keine längere Wanderung machen möchtet, lohnt sich der Aussichtspunkt allein schon für die Aussicht.

02
Funchal
Funchal ist für uns ein Ort, für den man ruhig etwas Zeit einplanen sollte. Ihr könnt durch die Altstadt schlendern, an der Promenade entlanglaufen, gut essen gehen oder einfach irgendwo sitzen und das Treiben beobachten. Gerade als Kontrast zu den Bergen und ruhigeren Regionen der Insel gefällt uns Funchal richtig gut.
03
Seixal
Seixal gehört für uns zu den schönsten Orten an der Nordküste. Der schwarze Sand, die steilen grünen Berge und das Meer ergeben zusammen eine Kulisse, die man so nicht überall findet. Wenn das Wetter mitspielt, würden wir hier auf jeden Fall etwas mehr Zeit einplanen und nicht nur für ein schnelles Foto anhalten.
04
Ponta de São Lourenço
Die Ponta de São Lourenço unterscheidet sich landschaftlich deutlich vom restlichen Madeira. Statt dichter grüner Vegetation erwartet euch eine kargere, offene Landschaft mit Felsen, Meer und weiten Ausblicken. Genau dieser Kontrast hat uns besonders gefallen. Wenn ihr gerne wandert, würden wir die Tour hier definitiv mit einplanen.
Wo übernachten auf Madeira?
FUNCHAL
STÄDTISCH & FLEXIBEL
Ideal für Erstbesucher, Kreuzfahrtreisende & ohne Mietwagen
Funchal ist ideal, wenn ihr gerne zentral wohnt und abends Restaurants, Bars und die Altstadt direkt vor der Tür haben möchtet. Viele Ausflüge lassen sich von hier aus gut starten, und auch ohne Mietwagen kommt man vergleichsweise gut zurecht.
CALHETA
SONNIG & RUHIG
Ideal für Erholung, Sonne und Strand
Calheta gehört zu den sonnigeren Ecken Madeiras und ist deutlich ruhiger als Funchal. Wenn ihr gerne entspannt wohnt, trotzdem einen Strand in der Nähe haben möchtet und einen Mietwagen nutzt, ist die Gegend für uns eine sehr gute Wahl.
RIBEIRA BRAVA
ZENTRAL GELEGEN
Ideal für Inselerkundungen
Ribeira Brava liegt sehr praktisch, wenn ihr möglichst viel von Madeira sehen möchtet. Von hier erreicht ihr sowohl den Norden als auch den Westen und Funchal relativ schnell, ohne jeden Tag lange quer über die Insel fahren zu müssen.
Fortbewegung auf Madeira
Mietwagen
Unsere Empfehlung:
Für Madeira würden wir einen Mietwagen empfehlen. Gerade für Aussichtspunkte, Wanderungen und kleinere Orte seid ihr damit deutlich flexibler.
Bus & ÖPNV
Gut für Funchal & Umgebung:
In Funchal und zwischen größeren Orten kommt ihr auch mit dem Bus zurecht. Für eine komplette Inselerkundung seid ihr damit aber deutlich weniger flexibel.
Taxi & Transfer
Gut als Ergänzung:
Für Flughafenfahrten, einzelne Ausflüge oder Abende ohne Auto sind Taxi und Transfer praktisch. Als alleinige Fortbewegung wird es bei vielen Touren schnell teuer.
Anreise nach Madeira
Die Anreise nach Madeira gestaltet sich raltiv easy
01
ANKOMMEN
Flughafen Madeira – Cristiano Ronaldo (FNC)
Von mehreren deutschen Flughäfen gibt es Direktverbindungen nach Madeira. Je nach Abflugort liegt die Flugzeit meistens bei ungefähr vier bis fünf Stunden.
02
WEITERFAHREN
Mietwagen oder Transfer
Wenn ihr die Insel auf eigene Faust entdecken möchtet, könnt ihr euren Mietwagen direkt am Flughafen übernehmen. Bis Funchal sind es ungefähr 20 bis 25 Minuten. Alternativ gibt es Transfers, Taxis und Busverbindungen.
03
GUT ZU WISSEN
Wind kann eine Rolle spielen
Der Flughafen liegt direkt zwischen Meer und Bergen. Dadurch können teilweise kräftige und wechselnde Winde entstehen. Bei ungünstigen Bedingungen kommt es deshalb gelegentlich zu Verzögerungen oder einem erneuten Landeanflug.
Wo liegt die Insel Madeira?
Madeira liegt mitten im Atlantik, rund 1.000 Kilometer vom europäischen Festland entfernt. Die Insel gehört zu Portugal, ist allerdings eine autonome Region mit eigener Regionalregierung und eigenem Parlament.
Von Deutschland aus ist Madeira trotzdem überraschend schnell zu erreichen. Ein Direktflug dauert je nach Abflughafen ungefähr vier bis viereinhalb Stunden. Von vielen größeren deutschen Flughäfen werden regelmäßig Direktflüge angeboten und wenn man bei den Reisedaten etwas flexibel ist, findet man teilweise auch ziemlich günstige Flüge.
Für ein Reiseziel, das landschaftlich teilweise schon fast tropisch wirkt, ist Madeira also wirklich schnell zu erreichen.
Bekannt ist Madeira übrigens auch für seinen Flughafen. Die ursprüngliche Landebahn war gerade einmal rund 1.600 Meter lang und wurde im Laufe der Jahre mehrfach erweitert. Im Jahr 2000 wurde schließlich die große Erweiterung fertiggestellt. Da zwischen Berg und Meer schlicht der Platz fehlte, wurde ein großer Teil der heutigen Landebahn auf einer riesigen Konstruktion aus Betonpfeilern gebaut. Allein das ist schon ziemlich beeindruckend.
Aber nicht nur die Landebahn macht den Flughafen besonders. Durch die Berge und die Lage direkt am Atlantik können teilweise starke und wechselnde Winde sowie Turbulenzen entstehen. Deshalb darf dort auch nicht jeder Pilot einfach ohne Weiteres landen. Für Madeira gelten besondere Anforderungen und die Piloten werden speziell für die Anflüge geschult.
Keine Angst … gefährlich ist die Landung deshalb natürlich nicht. Bei ungünstigen Windverhältnissen kann es allerdings durchaus passieren, dass ein Flugzeug noch einmal durchstarten muss oder die Landung verschoben wird.
Geografisch liegt Madeira übrigens westlich der marokkanischen Küste und etwas nördlich der Kanarischen Inseln. Man ist also ein gutes Stück von Portugal entfernt … und trotzdem noch mitten in Europa.

Essen & Trinken
Unsere Empfehlung:
Früchte-Sushi im Sushimari Funchal São Martinho:
Klingt erstmal etwas ungewöhnlich, schmeckt aber wirklich richtig gut. Wir bestellen dort jedes Mal die Platte mit Früchten und können sie euch nur empfehlen. Wenn ihr dort seid, fragt einfach danach. Für uns mittlerweile fast schon ein kleines Madeira-Ritual
ESPETADA:
Fleischspieße, traditionell oft über Lorbeerholz gegrillt. TIPP -> unbedingt einmal probieren
BOLO DO CACO:
Warmes Fladenbrot, meistens mit Knoblauchbutter serviert. Perfekt als Vorspeise
PONCHA:
Typisches Getränk aus Zuckerrohrschnaps, Honig und Zitronen. Wir müssen gestehen unser Fall ist es nicht.
Bife de Atum:
Thunfischsteaks mit Kräuter- und Knoblauchsauce

Unser Tipp
Nicht zu viel für einen Tag planen
Wir haben auf Madeira ziemlich schnell gemerkt, dass unterwegs ständig etwas dazwischenkommt, im besten Sinne. Ein Aussichtspunkt hier, ein kleiner Ort dort und plötzlich ist deutlich mehr Zeit vergangen als gedacht. Plant deshalb lieber etwas weniger für einen Tag ein und lasst bewusst Platz für spontane Stopps. Gerade diese ungeplanten Momente waren für uns oft die schönsten.
Von uns selbst erlebt
Gut zu wissen
Wetter:
Lasst euch auf Madeira nicht zu sehr vom Wetter an eurer Unterkunft beeinflussen. Während es in den Bergen regnet oder im Norden bewölkt ist, kann auf der Südseite gleichzeitig die Sonne scheinen. Manchmal lohnt es sich wirklich, einfach ins Auto zu steigen und ein paar Kilometer weiterzufahren.
Straßen:
Viele Straßen auf Madeira sind sehr steil und teilweise ziemlich eng. Gerade in kleineren Orten kann das am Anfang etwas ungewohnt sein. Wir fanden einen Mietwagen mit Automatik deshalb besonders angenehm.
Fahrzeiten:
Madeira sieht auf der Karte erstmal klein aus. Durch Berge, Tunnel und kurvige Straßen dauert eine Strecke aber häufig länger als erwartet. Plant eure Tage deshalb lieber etwas entspannter und lasst Platz für spontane Stopps.
Lässt sich gut kombinieren

UNSER KOMBINATIONSTIPP
Ponta de São Lourenço, Caniçal und Machico
Wenn ihr sowieso im Osten Madeiras unterwegs seid, könnt ihr diese drei Orte sehr gut miteinander verbinden. Startet am besten morgens mit der Wanderung auf der Ponta de São Lourenço, macht danach einen kurzen Stopp in Caniçal und fahrt später noch weiter nach Machico. Dort könnt ihr den Tag ganz entspannt am Strand oder bei einem Essen ausklingen lassen.
Die Wege dazwischen sind überschaubar und ihr bekommt an einem Tag trotzdem drei ziemlich unterschiedliche Seiten von Madeira zu sehen.
Kleine Zusatzinfo: Für uns ist das eine der Kombinationen, bei denen sich der Tag voll anfühlt, ohne dass man ständig nur im Auto sitzt.
FAQ – Häufige Fragen zu Madeira
Braucht man auf Madeira einen Mietwagen?
Für Funchal allein braucht ihr nicht unbedingt einen Mietwagen. Wenn ihr aber die ganze Insel entdecken, Wanderungen machen und auch abgelegenere Aussichtspunkte besuchen möchtet, würden wir definitiv einen empfehlen. Wegen der teilweise sehr steilen Straßen fanden wir Automatik auf Madeira besonders angenehm.
Wie viele Tage sind für Madeira ideal?
Für uns sind 7 bis 10 Tage ein sehr guter Zeitraum. Damit könnt ihr verschiedene Regionen der Insel entdecken, mehrere Ausflüge und Wanderungen einplanen und müsst trotzdem nicht jeden Tag komplett vollpacken. Bei 4 bis 5 Tagen müsst ihr stärker auswählen, während 12 bis 14 Tage perfekt sind, wenn ihr es etwas ruhiger angehen möchtet.
Wann ist die beste Reisezeit für Madeira?
Madeira lässt sich grundsätzlich das ganze Jahr über bereisen. Welche Zeit am besten passt, hängt vor allem davon ab, was ihr machen möchtet. Frühling und Herbst finden wir besonders angenehm für Wanderungen und Ausflüge. Im Sommer ist es wärmer und besser zum Baden, während Madeira auch im Winter durch das milde Klima interessant bleibt.
Ist Madeira teuer?
Madeira ist für uns kein ausgesprochen günstiges Reiseziel, aber auch nicht so teuer, wie man vielleicht erwartet. Besonders bei Restaurants und Lebensmitteln kann man noch recht vernünftig unterwegs sein. Einen größeren Teil des Reisebudgets machen meist Unterkunft, Flug und Mietwagen aus. Wie teuer die Reise am Ende wird, hängt deshalb stark davon ab, wie ihr übernachtet und unterwegs seid.
Kann man auf Madeira einen klassischen Strandurlaub machen?
Möglich ist es, aber dafür würden wir Madeira nicht in erster Linie wählen. Die Insel hat einige schöne Strände und natürliche Badeplätze, aber nicht kilometerweise Sandstrände wie andere Urlaubsziele. Madeira ist für uns eher die Mischung aus Natur, Bergen, Wandern, Ausflügen und zwischendurch Baden. Genau diese Abwechslung macht die Insel besonders.
Wo sollte man auf Madeira übernachten?
Das hängt vor allem davon ab, wie ihr euren Urlaub verbringen möchtet. Funchal ist praktisch, wenn ihr zentral wohnen, abends Restaurants in der Nähe haben und auch mal ohne Auto unterwegs sein möchtet. Calheta ist ruhiger und eine gute Wahl, wenn euch Sonne und Strand wichtig sind. Ribeira Brava liegt dagegen sehr praktisch für Ausflüge in verschiedene Teile der Insel. Wenn ihr noch nach einer passenden Unterkunft sucht, findet ihr in unseren Hotel-Empfehlungen für Madeira eine Auswahl an Unterkünften, die wir uns genauer angesehen haben.
Lohnt sich Madeira auch, wenn man nicht gerne wandert?
Auf jeden Fall. Madeira ist zwar für seine Wanderungen und Levadas bekannt, aber die Insel hat deutlich mehr zu bieten. Ihr könnt kleine Orte entdecken, Aussichtspunkte besuchen, in natürlichen Meerwasserbecken baden, Funchal erkunden oder einfach mit dem Auto durch die verschiedenen Landschaften fahren. Wandern macht Madeira für uns noch abwechslungsreicher, ist aber definitiv keine Voraussetzung für eine schöne Reise.
Unser Fazit
Madeira gehört für uns zu den Reisezielen, bei denen wir jederzeit wieder ins Flugzeug steigen würden.
Die Mischung aus Bergen, Meer, kleinen Orten und unglaublich vielen Möglichkeiten hat uns besonders gut gefallen. Vor allem wenn ihr gerne unterwegs seid und im Urlaub nicht nur am selben Strand liegen möchtet, können wir Madeira wirklich empfehlen.
WÜRDEN WIR WIEDERKOMMEN? AUF JEDEN FALL.
Vor- & Nachteile
Das spricht für eine Madeira Reise
Unglaublich abwechslungsreiche Landschaft
Ganzjährig angenehm zu bereisen
Perfekt für aktive Reisen
Das spricht gegen eine Madeira Reise
Kein klassisches Badeziel
Teilweise sehr steile Straßen
Das Wetter ist nicht überall gleich
Unsere Empfehlung
Madeira ist für uns eines dieser Reiseziele, bei denen einfach unglaublich viel zusammenkommt. Die Landschaft ist abwechslungsreich, das Klima angenehm und es gibt jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Gleichzeitig findet ihr trotzdem genug ruhige Ecken, an denen ihr einfach mal abschalten könnt.
Eher speziell
Mit Einschränkung
Empfehlenswert
Klare Empfehlung
Für wen wir es empfehlen:
Madeira passt besonders gut zu euch, wenn ihr gerne aktiv unterwegs seid, Natur mögt und im Urlaub nicht jeden Tag dasselbe machen möchtet. Wandern, Aussichtspunkte, kleine Orte, gutes Essen und zwischendurch ein paar Stunden am Meer lassen sich hier richtig gut miteinander verbinden.
Wenn ihr dagegen vor allem einen klassischen Badeurlaub mit langen Sandstränden sucht, würde ich eher ein anderes Reiseziel wählen. Für alle, die gerne viel sehen und trotzdem entspannt reisen möchten, ist Madeira für uns aber eine klare Empfehlung.
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