Reiseakte | INSEL Madeira
Madeira Sehenswürdigkeiten
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akten-Notiz
Madeira ist zwar nicht besonders groß, aber zwischen Bergen, Tunneln und kurvigen Straßen dauern Fahrten häufig länger als man zunächst denkt. Wir würden deshalb nicht versuchen, jeden Tag möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken.
Lasst euch lieber etwas Luft für spontane Stopps. Gerade auf Madeira sind es oft Aussichtspunkte, kleine Orte oder Straßen abseits der klassischen Route, die am Ende besonders in Erinnerung bleiben.

Einleitung
Madeira Sehenswürdigkeiten: Unsere persönlichen Highlights
Madeira gehört für uns zu den Reisezielen, bei denen man auch nach mehreren Besuchen immer noch das Gefühl hat, längst nicht alles gesehen zu haben. Genau das mögen wir an der Insel so sehr.
Wir waren inzwischen zu unterschiedlichen Jahreszeiten auf Madeira unterwegs und haben dabei ganz verschiedene Seiten der Insel kennengelernt. Mal standen wir bei perfekter Sicht auf dem Pico do Arieiro, mal mitten im Nebel. Wir sind durch Funchal geschlendert, mit den berühmten Korbschlitten gefahren, in den Naturpools von Porto Moniz geschwommen und haben im Fanal Forest sowohl Sonne als auch die typische mystische Stimmung erlebt.
Dabei müssen es für uns nicht immer nur die bekannten Sehenswürdigkeiten sein. Einige der schönsten Momente entstehen auf Madeira ganz spontan, wenn man einfach einmal von der Hauptstraße abbiegt, einen kleinen Aussichtspunkt entdeckt oder durch einen Ort fährt, den man vorher gar nicht auf dem Plan hatte.
In diesem Beitrag zeigen wir euch deshalb die Madeira Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die wir selbst erlebt haben, was uns besonders gefallen hat und welche Orte wir bei einer nächsten Reise wieder besuchen würden.
Unsere Madeira Highlights
Funchal gehört für uns immer dazu
Promenade, Mercado dos Lavradores, Seilbahn nach Monte, Tropical Garden und Korbschlitten machen die Stadt für uns besonders abwechslungsreich.
Porto Moniz &
seine Naturpools
Die Piscinas Naturais gehören für uns zu den schönsten Stopps im Westen. Besonders spannend fanden wir die natürlichen Becken zwischen den Lavafelsen.
Fanal Forest bei jedem Wetter anders
Wir haben Fanal bei Sonne, Wolken und dichtem Nebel erlebt. Gerade die uralten Bäume und die mystische Stimmung machen den Ort einzigartig.
Pico do Arieiro für das Bergpanorama
Bei guter Sicht ist die Aussicht beeindruckend. Wir haben aber auch erlebt, wie innerhalb von dichtem Nebel praktisch die komplette Landschaft verschwinden kann.
Gerne merken:
Das Wetter kann auf Madeira innerhalb kurzer Distanzen komplett unterschiedlich sein. Während es an eurer Unterkunft regnet oder bewölkt ist, kann 20 oder 30 Minuten weiter schon die Sonne scheinen.
Wir haben das selbst mehrfach erlebt. Gerade zwischen Nord- und Südseite oder zwischen Küste und Bergen können die Unterschiede groß sein. Deshalb lohnt es sich, vor einem Ausflug noch einmal das Wetter am eigentlichen Ziel zu prüfen und bei Bedarf spontan umzuplanen.
Funchal
Funchal gehört für uns zu den Orten auf Madeira, die wir bei fast jeder Reise wieder besuchen könnten. Wir waren inzwischen ungefähr fünf bis sechs Mal dort, sowohl im Sommer als auch im Winter, und entdecken trotzdem immer wieder etwas Neues.
Was uns besonders gefällt: Funchal funktioniert nicht nur über einzelne Sehenswürdigkeiten. Natürlich gibt es mit dem Mercado dos Lavradores, der Seilbahn nach Monte oder den berühmten Korbschlitten einige bekannte Highlights. Genauso gerne laufen wir aber einfach durch die Innenstadt oder an der Promenade entlang.
Gerade dadurch kann man in Funchal problemlos einen ganzen Tag verbringen, ohne ständig von einem Programmpunkt zum nächsten hetzen zu müssen.
Funchal – Mercado dos Lavradores
Der Mercado dos Lavradores gehört für uns zu einem Besuch in Funchal einfach dazu. Schon beim Durchlaufen gibt es unglaublich viel zu sehen und natürlich auch einiges zu probieren.
Wir haben uns dort unter anderem eine Ananas-Banane und eine gekreuzte Zitronen-Maracuja gekauft und verschiedene Sachen probiert.
Ihr solltet allerdings damit rechnen, dass die Verkäufer aktiv auf euch zukommen und ihre Produkte anbieten. Uns hat das nicht gestört und wir empfanden es auch nicht als übermäßig aufdringlich. Man sollte nur problemlos auch einmal freundlich Nein sagen können, wenn man nichts kaufen möchte.

Unser Tipp
Probiert gerne mal!
Auf dem Mercado dos Lavradores werden euch viele exotische Früchte und Spezialitäten zum Probieren angeboten. Schaut euch in Ruhe um, vergleicht und kauft nur das, worauf ihr wirklich Lust habt. Ein freundliches Nein wird genauso akzeptiert.
Aus eigener Erfahrung
Funchal – Mit der Silbahn nach Monte
Wenn ihr zum ersten Mal in Funchal seid, würden wir die Fahrt mit der Seilbahn nach Monte mit dem Monte Palace Tropical Garden und anschließend der Korbschlittenfahrt verbinden. Ihr habt eine fantastische Aussicht aus der Gondel. Wir mussten einmal für 10 Minuten anstehen, damit wir in die Gondel kamen. Das Warten hat sich aber auf jeden Fall gelohnt! Die Fahrt nach oben ist schon schön, aber was oben wartet, ist eine positive Überrschung. Tickets könnt Ihr am besten Vor Ort kaufen.
Kleiner Tipp: Vielleicht einen unbewölkten Tag nehmen damit man eine schöne Aussicht aus der Gondel hat. Dazu kommt, dass die Schlittenkörbe bei nasser Straße nicht fahren!
PARK TIPP: „Almirante Reis Car Park“ bei Google Maps eingeben. Dort konnten wir immer problemlos parken. Alternativ 10 Minuten Gehweg außerhalb und engere Parkplätze „Parking São Tiago“
Funchal – Monte Palace Tropical Garden
Unsere Meinung
Der Monte Palace Tropical Garden hat uns deutlich mehr begeistert, als wir vorher erwartet hatten.
Natürlich weiß man, dass Madeira für seine Pflanzenwelt bekannt ist. Trotzdem waren wir überrascht, wie schön und abwechslungsreich die Anlage tatsächlich ist.
Gerade wenn ihr ohnehin mit der Seilbahn nach Monte fahrt, würden wir uns für den Garten ausreichend Zeit nehmen und ihn nicht nur als kurzen Zwischenstopp betrachten.
Hat uns besonders überrascht
Vom Monte Palace Tropical Garden hatten wir vorher gar keine riesigen Erwartungen. Umso mehr hat uns die Anlage begeistert. Wenn ihr Seilbahn und Monte ohnehin besucht, würden wir den Garten auf keinen Fall auslassen.
Tickets am besten vor Ort kaufen.

Funchal – Korbschlittenfahrt mit den Carreiros do Monte

Die berühmten Korbschlitten wollten wir natürlich auch einmal ausprobieren.
Bei unseren Besuchen hatten wir sowohl im Sommer als auch im Winter praktisch keine Wartezeit. Wir mussten ungefähr eine Minute warten, bevor es losging.
Die eigentliche Fahrt dauerte bei uns ungefähr zehn Minuten.
Die Fahrer haben wir als sehr freundlich erlebt und allein die Art, wie die Schlitten durch die Straßen gesteuert werden, macht die Fahrt zu einem ziemlich ungewöhnlichen Madeira-Erlebnis.
Wir würden sie auf jeden Fall noch einmal machen.
Tickets vor Ort kaufen.
VORSICHT: Bei nasser Straße finden die Schlittenfahrten oft nicht statt!
Funchal – Unser kleiner Funchal-Tipp: Zuckerrohr-Limonade
Eine Kleinigkeit, die uns ebenfalls in Erinnerung geblieben ist, war eine Zuckerrohr-Limonade mit Zitrone und einem Hauch Zucker.
Sie war ziemlich süß, aber geschmacklich sehr interessant.
Gerade solche kleinen Sachen probieren wir auf Reisen gerne aus, weil sie am Ende oft genauso hängen bleiben wie die großen Sehenswürdigkeiten.
Wenn ihr in Funchal die Möglichkeit habt, probiert einmal eine Zuckerrohr-Limonade. Unsere Variante mit Zitrone war ziemlich süß, aber definitiv etwas, das wir so vorher noch nicht kannten.
Funchal – Promenade & CR7-Statue

SIUUUU
Auch die Promenade von Funchal gefällt uns sehr gut.
Besonders interessant wird es, wenn gerade eines der großen Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegt. Dann merkt man noch einmal, welche Bedeutung Funchal als Hafenstadt hat.
Für Fußballfans gehört natürlich auch ein kurzer Stopp bei der CR7-Statue dazu.
Wir waren selbst dort und würden sagen: Wenn man Cristiano-Ronaldo-Fan ist, gehört das Foto an der Statue einfach dazu. Einmal CR7 berühren inklusive.
Muss man mal gemacht haben!
Funchal im Winter
Funchal gefällt uns im Winter mindestens genauso gut wie im Sommer.
Besonders zur Weihnachtszeit verändert sich die Stimmung in der Stadt komplett. Beleuchtung, Weihnachtsmarkt und die vielen Dekorationen machen Funchal für uns dann noch einmal besonders.
Wenn ihr zur Weihnachtszeit auf Madeira seid, würden wir den Weihnachtsmarkt deshalb auf jeden Fall mitnehmen.
Pico do Arieiro
Der Pico do Arieiro gehört für uns zu den Orten auf Madeira, bei denen das Wetter wirklich alles verändert.
Bei unserem ersten Besuch waren wir zum Sonnenuntergang dort. Es war leicht bewölkt, die Sicht aber trotzdem sehr gut. Gerade dadurch hatten wir eine richtig schöne Stimmung mit Bergen, Wolken und Abendlicht.
Bei einem späteren Besuch im Winter sah es komplett anders aus. Dort war der Nebel so dicht, dass wir von der eigentlichen Aussicht praktisch nichts gesehen haben.
Wir sind bei beiden Besuchen nur bis zum Aussichtspunkt gegangen und haben keine längere Wanderung gemacht.
Unser Eindruck
Wenn die Sicht gut ist, gehört der Pico do Arieiro für uns definitiv zu den beeindruckendsten Aussichtspunkten auf Madeira.
Gut zu wissen
Schaut vor der Fahrt unbedingt noch einmal auf das Wetter direkt am Pico do Arieiro. Das Wetter an der Küste sagt auf Madeira nur bedingt etwas darüber aus, wie die Bedingungen oben in den Bergen sind.
Unser Tipp
Unser Besuch zum Sonnenuntergang war für uns besonders schön. Bei leicht bewölktem Wetter hatten wir trotzdem eine sehr gute Sicht und eine richtig besondere Stimmung.

Würden wir wieder hin?
Ja.
Gerade weil der Ort bei unterschiedlichem Wetter jedes Mal komplett anders wirkt, würden wir den Pico do Arieiro auch bei einer nächsten Madeira-Reise wieder besuchen.
Fanal Forest

Der Feenwald
Madeira ist für mich eines dieser Reiseziele, bei denen man eigentlich schon nach kurzer Zeit versteht, warum so viele Menschen immer wieder dorthin zurückkehren.
Die Insel ist traumhaft schön und trotzdem in vergleichsweise kurzer Zeit zu erreichen. Besonders angenehm finde ich das Klima. Auf Madeira ist es eigentlich das ganze Jahr über mild und man kann die Insel dadurch fast zu jeder Jahreszeit besuchen. Dazu kommt, dass man gefühlt von überall einen tollen Blick auf das Meer hat.
Bei einer Winterreise hatten wir dagegen das komplette Gegenteil von entspanntem Nebelwetter. Es war extrem neblig, windig und hat immer wieder genieselt. Die Sicht war so schlecht, dass wir den Besuch schließlich abgebrochen und unsere Route Richtung Porto Moniz geändert haben.
Gerade diese Unterschiede machen Fanal für uns aber so interessant.
Was macht Fanal für uns besonders?
Die alten, knorrigen Bäume wirken sowieso schon außergewöhnlich. Wenn dann noch Nebel zwischen den Bäumen hängt, bekommt der ganze Ort diese typische fast märchenhafte Atmosphäre.
Gleichzeitig braucht es für uns aber nicht zwingend Nebel. Auch bei guter Sicht fanden wir Fanal wunderschön, weil man dann erst richtig erkennt, wie weitläufig die Landschaft eigentlich ist.
Dazu kommen immer wieder die Kühe, die dort frei zwischen den Bäumen und Wiesen unterwegs sind und irgendwie perfekt zu diesem Ort passen.

Unser Tipp
Nicht nur auf Nebel hoffen
Fanal ist auch bei klarer Sicht wunderschön. Ein wenig Nebel sorgt zwar für die bekannte mystische Stimmung, bei zu dichtem Nebel, starkem Wind oder Regen kann der Besuch aber schnell deutlich weniger angenehm werden.
Aus eigener Erfahrung
Gut zu wissen
Flexibel bleiben:
Wir haben selbst erlebt, dass sich die Bedingungen in Fanal schnell stark verändern können. Wenn das Wetter dort wirklich schlecht ist, würden wir nicht krampfhaft bleiben. Bei unserem Winterbesuch sind wir einfach weiter Richtung Porto Moniz gefahren und hatten dort anschließend deutlich bessere Bedingungen.
Würden wir wiederkommen?:
Ja, auf jeden Fall.
Wir waren bereits mehrfach dort und würden Fanal auch bei einer weiteren Madeira-Reise wieder besuchen.
Gerade weil wir den Ort schon bei Sonne, Wolken und dichtem Nebel erlebt haben, wissen wir inzwischen: Fanal fühlt sich jedes Mal ein bisschen anders an.
Kühe gehören in Fanal einfach dazu:
Im Fanal Forest laufen immer wieder Kühe frei zwischen den Bäumen und über die Wiesen. Für uns gehört genau das zur besonderen Stimmung dort dazu. Haltet trotzdem etwas Abstand, blockiert den Tieren nicht den Weg und lasst sie einfach in Ruhe weiterziehen.
Porto Moniz & die Naturpools
Porto Moniz gehört für uns zu den Orten auf Madeira, die man mindestens einmal gesehen haben sollte.
Der Ort liegt ganz im Nordwesten der Insel und ist vor allem für seine natürlichen Meerwasserbecken bekannt. Wir waren selbst in den Piscinas Naturais do Porto Moniz und würden den Besuch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Gerade die Kombination aus schwarzem Vulkangestein, Atlantik und den natürlichen Becken macht den Ort für uns besonders.

Piscinas Naturais do Porto Moniz
Die Naturpools waren für uns das eigentliche Highlight in Porto Moniz.
Besonders interessant fanden wir das Wildwasserbecken. Dort merkt man noch einmal deutlich, wie nah man eigentlich am offenen Atlantik ist.
Spannend fanden wir außerdem, dass man zwischen den Felsen immer wieder kleine Tiere entdecken kann. Bei unserem Besuch haben wir beispielsweise Krebse gesehen.
Für uns war das nicht einfach nur ein Schwimmbad, sondern eher eine Mischung aus Baden und Naturerlebnis.
Aus eigener Erfahrung
Wie fanden wir Porto Moniz selbst?
Porto Moniz ist definitiv touristisch. Das merkt man auch vor Ort.
Uns hat das aber überhaupt nicht gestört. Der Ort ist schön gelegen und lässt sich gut als längerer Stopp in einen Tag im Westen Madeiras einbauen.
Nach unserem Besuch in den Naturpools waren wir noch im Sea View Restaurant essen und haben uns anschließend im SPAR einen Eiskaffee für die Weiterfahrt geholt.
Gerade solche entspannten Stopps mögen wir auf Madeira besonders. Nicht nur kurz ein Foto machen und weiterfahren, sondern auch einmal etwas länger bleiben.
Würden wir wiederkommen?
Ja.
Die Naturpools gehören für uns zu den Madeira-Sehenswürdigkeiten, die wir auch bei einer weiteren Reise wieder besuchen würden.
Vor allem wenn wir ohnehin im Westen oder Nordwesten unterwegs sind, würden wir Porto Moniz wieder in unsere Route einbauen.
Wasserfälle auf Madeira
Wasserfälle gehören für uns ganz selbstverständlich zu Madeira dazu. Gerade im Inselinneren und an den steilen Küsten sieht man immer wieder größere und kleinere Wasserfälle, teilweise direkt an der Straße und teilweise nur aus der Entfernung.
Uns gefällt gerade diese Vielfalt. Manche Wasserfälle sind bekannte Fotospots, andere entdeckt man eher zufällig unterwegs.
Cascata dos Anjos
Der Cascata dos Anjos gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten Wasserfällen Madeiras.
Wir waren selbst dort und sind sowohl mit dem Auto durch den Bereich gefahren als auch ausgestiegen. Gerade als Fotospot ist der Wasserfall natürlich ziemlich besonders, weil das Wasser direkt an der Straße herunterkommt.
Bei unseren Besuchen war dort immer einiges los. Die meisten bleiben aber nur relativ kurz, machen ein paar Fotos und fahren nach wenigen Minuten weiter.
Gut zu wissen:
Zufahrt kann eingeschränkt sein
Bei unserem Besuch rund um Neujahr 2025/26 war die direkte Durchfahrt unter dem Wasserfall gesperrt. Da sich solche Regelungen ändern können, würden wir vor eurem Besuch kurz prüfen, ob die Straße aktuell geöffnet und befahrbar ist.


Miradouro Água d’Alto
Der Miradouro Água d’Alto hat uns besonders gut gefallen, weil man dort sehr unkompliziert anhalten und aussteigen kann.
Der Wasserfall ist direkt vom Aussichtspunkt aus sichtbar und eignet sich deshalb perfekt als kurzer Zwischenstopp.
Gerade wenn ihr ohnehin mit dem Mietwagen unterwegs seid, würden wir solche Stopps immer mitnehmen. Man braucht nicht viel Zeit und sieht trotzdem wieder eine ganz andere Seite der Insel..
Miradouro do Véu da Noiva
Beim Miradouro do Véu da Noiva schaut man aus einiger Entfernung auf den Wasserfall und die Küste.
Für uns ist das weniger ein Ort, an dem man lange bleibt, sondern eher ein klassischer Aussichtspunkt: anhalten, Aussicht genießen, ein paar Fotos machen und weiterfahren.
Man kann dort sehr gut parken und die Aussicht genießen
Die Kombination aus steiler Küste, Meer und Wasserfall macht den Stopp trotzdem sehenswert..

Mãe Waterfall
Auch im Inselinneren gibt es beeindruckende Wasserfälle.
Der Mãe Waterfall ist uns vor allem wegen seiner Größe aufgefallen. Schon aus der Entfernung wirkt er deutlich mächtiger als viele der kleineren Wasserfälle, die man unterwegs sieht.
Gerade für Wasserfall-Fans würden wir deshalb empfehlen, nicht nur die bekanntesten Spots abzufahren. Auf Madeira entdeckt man je nach Route und Wetter immer wieder Wasserfälle an Stellen, die man vorher gar nicht eingeplant hatte.
Zu diesem Wasserfall haben wir leider kein Foto. Wir waren selbst noch nicht vor Ort, aber finden Ihn immer super schön wenn man von Ribeira Brava ins Landesinnere Fährt.
Aussichtspunkt: Achadas da Cruz
Der Aussichtspunkt bei Achadas da Cruz hat uns vor allem wegen der spektakulären Lage gefallen. Schon von oben bekommt man einen starken Eindruck davon, wie steil die Küste an dieser Stelle abfällt.
Direkt am Aussichtspunkt befindet sich auch die bekannte Seilbahn Teleférico das Achadas da Cruz, die hinunter zur Küste führt.
Wir selbst waren bisher allerdings nur oben am Aussichtspunkt und sind nicht mit der Seilbahn nach unten gefahren. Deshalb können wir euch zur Fahrt und zum Bereich unten noch keine eigene Erfahrung geben.
Santana
Santana ist vor allem für die typischen traditionellen Häuser bekannt und gehört deshalb zu den bekannteren Stopps auf Madeira.
Wir waren selbst dort und fanden den Besuch interessant. Bei uns fand zufällig zusätzlich ein Markt beziehungsweise eine Veranstaltung statt, die ein wenig in Richtung historischer oder mittelalterlicher Markt ging. Dadurch war natürlich deutlich mehr los und der Besuch für uns nochmal abwechslungsreicher.
Die traditionellen Häuser sollte man sich unserer Meinung nach einmal ansehen, für einen kompletten Tagesausflug würden wir Santana aber eher nicht einplanen.
Gut mit Balcões kombinieren!
Wir würden Santana eher als kurzen Zwischenstopp einplanen und mit der Levada dos Balcões verbinden. So bekommt ihr an einem Tag sowohl einen bekannten Ort als auch eine kurze Wanderung mit schönem Aussichtspunkt mit.

Miradouro do Pico do Facho

Für Flugzeugfans
Der Miradouro do Pico do Facho ist für uns vor allem dann interessant, wenn ihr euch für Flugzeuge begeistert.
Vom Aussichtspunkt habt ihr einen direkten Blick in Richtung Flughafen und könnt die Flugzeuge beim Anflug und Start beobachten. Gerade durch die besondere Lage des Flughafens auf Madeira ist das deutlich spannender als an vielen anderen Orten.
Wir würden dafür keinen halben Tag einplanen, als kurzer Stopp lohnt sich der Aussichtspunkt unserer Meinung nach aber auf jeden Fall.
Aus eigener Erfahrung
Madeira abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten
So schön die bekannten Highlights auf Madeira sind: Einige der Momente, die uns am meisten in Erinnerung geblieben sind, hatten wir gar nicht an den großen Sehenswürdigkeiten.
Gerade mit dem Mietwagen lohnt es sich unserer Meinung nach, nicht immer nur die schnellste Route zu nehmen. Wenn es zeitlich passt, biegen wir gerne einmal von der Hauptstraße ab, fahren durch kleinere Orte oder halten spontan an einem Aussichtspunkt, den wir vorher überhaupt nicht eingeplant hatten.
Ein gutes Beispiel dafür ist für uns Vargem. Dort sind wir einfach durch den Ort gefahren und haben Madeira noch einmal von einer ganz anderen, ruhigeren Seite erlebt.
Genau solche kleinen Umwege mögen wir inzwischen besonders. Man sieht Wohnhäuser, kleinere Straßen, Gärten, Berghänge und Ausblicke, die in keinem klassischen Sehenswürdigkeiten-Plan auftauchen
Unser Tipp: Nicht nur von Highlight zu Highlight fahren
Wenn ihr etwas Zeit habt, nehmt zwischendurch bewusst einmal eine kleinere Straße oder fahrt durch einen Ort, der eigentlich gar nicht auf eurer Liste steht. Madeira hat so viele schöne Ecken, dass sich spontane Umwege erstaunlich oft lohnen.
Unser Eindruck nach mehreren Reisen
Je öfter wir auf Madeira waren, desto weniger hatten wir das Gefühl, unbedingt jede bekannte Sehenswürdigkeit abhaken zu müssen.
Natürlich würden wir Orte wie Funchal, Porto Moniz, Fanal oder den Pico do Arieiro weiterhin empfehlen. Für uns macht die Insel inzwischen aber gerade die Mischung aus bekannten Highlights und ungeplanten Entdeckungen aus.
Und wahrscheinlich ist genau das der Grund, warum wir auf Madeira auch nach mehreren Reisen noch längst nicht das Gefühl haben, mit der Insel fertig zu sein.
FAQ – Häufige Fragen Sehenswürdigkeiten auf Madeira
Welche Sehenswürdigkeiten auf Madeira würden wir beim ersten Besuch empfehlen?
Für einen ersten Besuch würden wir eine Mischung aus Funchal, Pico do Arieiro, Fanal Forest, Porto Moniz und einigen Aussichtspunkten wählen. So bekommt ihr Stadt, Berge, Küste und Natur innerhalb einer Reise mit.
Wie viele Tage braucht man für Madeiras Sehenswürdigkeiten?
Für uns sind 7 bis 10 Tage ein sehr guter Zeitraum. Damit könnt ihr verschiedene Regionen der Insel entdecken, mehrere Ausflüge und Wanderungen einplanen und müsst trotzdem nicht jeden Tag komplett vollpacken. Bei 4 bis 5 Tagen müsst ihr stärker auswählen, während 12 bis 14 Tage perfekt sind, wenn ihr es etwas ruhiger angehen möchtet.
Braucht man für die Sehenswürdigkeiten auf Madeira einen Mietwagen?
Für unsere Art zu reisen würden wir einen Mietwagen klar bevorzugen. Gerade kleinere Aussichtspunkte, spontane Stopps und Orte außerhalb von Funchal lassen sich damit deutlich flexibler erreichen.
Welche Madeira-Sehenswürdigkeiten eignen sich bei wechselhaftem Wetter?
Das hängt stark davon ab, wo das schlechte Wetter gerade sitzt. Wir haben selbst erlebt, dass es im Fanal Forest oder am Pico do Arieiro neblig sein kann, während es an anderer Stelle deutlich besser aussieht. Deshalb prüfen wir vor längeren Fahrten möglichst das Wetter direkt am Ziel.
Welche Sehenswürdigkeit auf Madeira hat uns am meisten überrascht?
Einer der Orte, der uns positiv überrascht hat, war der Monte Palace Tropical Garden in Funchal. Wir wussten natürlich, dass Madeira für seine Pflanzenwelt bekannt ist, fanden die Anlage aber trotzdem deutlich beeindruckender, als wir vorher erwartet hatten.
Lohnt sich Funchal?
Für uns eindeutig ja. Wir waren inzwischen mehrfach in Funchal und finden die Mischung aus Innenstadt, Promenade, Markt, Monte, Tropical Garden und Korbschlittenfahrt sehr abwechslungsreich.
Wo findet man unsere Madeira-Wanderungen?
Wanderungen haben wir bewusst aus diesem Beitrag ausgelagert, weil sie ein eigenes Thema verdienen. Dort findet ihr unsere Erfahrungen mit Ponta de São Lourenço, 25 Fontes, Balcões und weiteren Touren.




